Salon Stolz

Für den Musikpavillon und die Lebensbühne von Robert Stolz durften wir die Stationen im Museum mit unserem Sound Design in enger Zusammenarbeit mit dem Salon Stolz Team und der FH Joanneum mitgestalten.

Für den Virtuellen Dirigenten waren wir in der Oper Graz zu Gast, und haben die Grazer Philharmonika mit VR-Kamera und einem aufwändigen 3D-Audio Setup aufgenommen.
In einem von der FH Joanneum programmierten VR-Spiel ist steht man als Dirigent*in vor dem Orchester und kann das Tempo und die Lautstärke des Stückes angeben.

Für die Lebensbühne haben wir mit dem Orchester außerdem ein Hörspiel über das Leben von Robert Stolz aus Sicht der Instrumente aufgenommen. Dafür wurden 21 Stücke komponiert, die wir aufgenommen, bearbeitet und mit den Sprecher*innen zu einer unterhaltsamen Geschichte verflochten haben.

lebensbühne

Für weitere Stationen, wie ein Sound Memory, eine Komponier Maschine oder den Instrumenten Würfel, haben wir unserer Kreativität für interaktive und inklusive Erlebnisse freien Lauf gelassen.

NINE BULLETS, Thriller Feature Film, USA 2022

Wir hingen an den Lippen von Game of Thrones Darstellerin Lena Headey (Cersei Lannister) und Sam Worthington (Avatar). Für “9 Bullets” haben wir ADR Cueing gemacht, also die Textstellen, die im Film im Nachhinein aufgenommen werden sortiert und transkribiert.

Cast: Lena Headey (“Cersei Lannister” in Game of Thrones), Dean Scott Valesquez, Sam Worthington (Avatar)
Mix & Sounddesign: Alan Audio Works, Jeffery Alan Jones
Zum IMDB-Eintrag von NINE BULLETS

Mehr zu unserer Arbeit für Filme findest du hier
“9 BULLETS” wird am 22. April in USA veröffentlicht.

Seenotrettung im Mittelmeer: “Nördlich von Libyen – Dariush und Antje”

Für die Dokumentation von Regisseurin Luise Müller durften wir die Audio-Postproduktion übernehmen, und Editing, Sound Design und die Mischung in der Klangkulisse produzieren.
Gemeinsam mit Luise Müller arbeiteten wir an einem Klangnarrativ aus Wasser und Schiffsgeräuschen, um die gefühlvolle Geschichte rund um die zwei Hamburger Seenotretter*innen Dariush und Antje zu unterstützen.

Im Gartenbaukino in Wien haben wir gemeinsam den Preview der einstündigen Dokumentation gefeiert.

Stadt Wien – Kampagne “Halt! Zu mir”

Ein sprechender Würfel für die Stadt Wien – Klangkulisse inside.

Für die Kampagne gegen Gewalt an Frauen haben wir Geschichten vertont, die Awareness für dieses Thema schaffen sollen. Die Geschichten waren zu hören, sobald man sich dem Würfel genähert hat. Somit haben wir einen sprechenden Wüfel gestaltet. Dies ist eine Auftragsarbeit für die Agentur Constant Evolution in Kooperation mit Ulrich Dertschei.

Der Würfel wurde zunächst im Rathaus Wien ausgestellt, im Anschluß konnte man ihn am Platz der Menschenrechte sehen und hören.

Weitere Informationen:

wien.gv.at/gewaltschutz

https://www.leadersnet.at/news/54450,halt-zu-mir-uniquefessler-entwickelt-kampagne-gegen-gewalt.html

Nestroy-Preis für VR-Produktion Krasnojarsk

Tom Feichtingers 360°-Inszenierung von „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“ gewann am 21. November im Theater an der Wien den Nestroy-Theaterpreis 2021 in der Kategorie „Corona Spezialpreis“.
Set-Ton, Sounddesign und 3D-Audio-Mix stammen dabei von unser Sound Designerin Eli Frauscher.

Nestroy-Preis 2021: Krasnojarsk

Jurybegründung:
Das Theaterstück „Krasnojarsk“ spielt auf einer Welt, die nach einer globalen Naturkatastrophe beinahe menschenleer ist. Ein einsamer Anthropologe, der auf der Suche nach Überlebenden ist, trifft auf eine Frau; um nicht den Verstand zu verlieren, lesen die beiden einander Lebensgeschichten vor. Für das Schauspielhaus Graz hat Regisseur Tom Feichtiger das dystopische Drama von Johan Harstad als 360°-Film inszeniert – und unter den verschiedenen Theater-Substituten, die während der Covid-bedingten Lockdowns auf den Markt gekommen sind, war das eines der überzeugendsten. Erstens kam das Theater in diesem Fall nicht via Internetleitung und Computerbildschirm zum Publikum, sondern in Form einer VR-Brille, die per Fahrradbotendienst zugestellt wurde. Zweitens wirkte der so konsumierte Film viel räumlicher, konzentrierter und ja: theatraler als herkömmliches Streaming via Bildschirm.
Wolfgang Kralicek

(Un)sichtbare Geschichte. Ein Hörspaziergang durch Graz

Mit viel Liebe wurde dieser binaurale Hörspaziergang durch Graz technisch und künstlerisch von Eli umgesetzt.

TEXT UND REGIE Sebastian Klinser
TEXT UND RECHERCHEARBEIT Katrin Brehm
WEBSITEPROGRAMMIERUNG Frederick Klinser
DRAMATURGIE Elisabeth Tropper

„(Un)sichtbare Geschichte‘ führt auf vertrauten Wegen, aber einer ganz neuen Hör-Ebene, durch die Grazer Innenstadt. Ein Smartphone in der Hand und Kopfhörer im Ohr reichen aus, dass sich da plötzlich eine ganz neue Ebene in der Wahrnehmung auftut auf den schon so oft abgegangen Wegen in der Grazer Innenstadt.“ (Kleine Zeitung / kleinezeitung.at, Nina Müller, 26./27.06.2021)

„‚Beginnend beim Schauspielhaus schlendert man im eigenen Tempo durch Stadtpark und Altstadt, begleitet nicht nur von der Stimme der Erzählerin, sondern auch von lässiger Musik, anderen Stimmen sowie vielfältigen Klängen und Geräuschen, die einen vollkommen in die Erfahrung eintauchen lassen – Die binauralen Aufnahmen hören sich dabei so echt an, dass man mitunter die Kopfhörer herausnehmen möchte, um sicherzugehen, dass nicht wirklich jemand hinter einem ruft.



Der Bau

“Der Bau” von Franz Kafka ist eine virtuelle Reise durch das Schauspielhaus Graz – und war am Set und im Studio eine dreidimensionale Sounddesign-Spielwiese.

Premiere: 28. Mai 2021

MIT Florian Köhler
REGIE Elena Bakirova
BILDGESTALTUNG/SCHNITT Markus Zizenbacher 
AUSSTATTUNG Tanja Kramberger
DRAMATURGIE Elisabeth Tropper

schauspielhaus-graz.buehnen-graz.com/play-detail/der-bau/

„Der VR-Brille sei Dank: Die Franz-Kafka-Erzählung ‚Der Bau‘ führt als famose virtuelle Vorstellung durch das Innere des Schauspielhaus Graz – und gestattet es doch jedem Besucher, bei sich daheim zu bleiben. […] Donnernder Applaus allen Beteiligten.“ (Der Standard / www.derstandard.at, Ronald Pohl, 29.05.2021)

„Virtual-Reality-Brille sei dank, wird Florian Köhler mit Rundumblick durch Orte im Schauspielhaus begleitet, die für gewöhnlich verborgen bleiben. Versteckte Gänge, die stolze Drehbühne, unbenutzte Requisiten. Virtuell wird man zum lautlosen Eindringling in diesem Dachsbau eines Neurotikers. Die VR-Brille wird zum Verstärker des Wahns, zugleich zügelt die Ungreifbarkeit von Kafkas Sprache die Empathie. Am Ende der Regiearbeit von Elena Bakirova bleibt man alleine, das Klatschen verklingt ungehört. Näher kann man Kafkas Prosafigur nicht kommen.“ (Kleine Zeitung, Daniel Hadler, 30.05.2021)

Das System Freeport

Director: Martin Grönemeyer
Length: 53 minute documentary
Production: BSX/sagamedia Berlin
ARTE TV

Roles:
Audio post

From Singapore to Luxembourg via Switzerland, a very discreet service is now booming: the storage of precious goods (works of art, luxury cars, vintage wines) in secure warehouses called free ports, originally considered as temporary transit zones. This system, which is extremely advantageous for owners who remain anonymous if they wish and are exempt from customs duties and VAT, encourages tax evasion and parallel trade. For these goods can be resold within the warehouses themselves in transactions that are not always transparent. Museum officials deplore, for example, that these secret storages allow certain key works to be stolen from public view for a long time.

https://www.imdb.com/title/tt15826150/plotsummary?ref_=tt_ov_pl

Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°

“Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°” von Johan Harstad ist ein aufwändig produzierter VR-Film, der den Nestroy Corona Spezialpreis gewonnen hat. Eli hat den 3D-Sound am Set aufgenommen und im Studio in Ambisonics post-produziert.

Premiere: 12. Februar 2021

REGIE Tom Feichtinger
BILDGESTALTUNG & SCHNITT Markus Zizenbacher
AUSSTATTUNG Tanja Kramberger
DRAMATURGIE Elisabeth Tropper
MIT Katrija Lehmann, Nico Link, Frieder Langenberger

„Kaum hat man das Teil auf- und sich auf einen Drehstuhl gesetzt, fühlt man sich schon in eine andere Welt gebeamt. […] eine virtuelle Rundumrealität auf dem eigenen Bürosessel, wie aufregend ist das denn!“ (Falter, Martin Pesl, 07/2021)

„Die ‚Endzeitreise in 360°‘ ist großes Heimbrillenkino. […] Die künstlich erzeugte Realität bietet das Immersionserlebnis schlechthin: einzutauchen in das Geschehen, in die Landschaft, in den virtuellen und doch so lebensecht wirkenden Raum. […].“ (Süddeutsche Zeitung / sueddeutsche.de, Christine Dössel, 16./17.02.2021)

„Spektakuläre Bildüberblendungen und das noch völlig ungewohnte Erlebnis von 360-Grad-Filmen, in denen man die Perspektive selbst wählen kann, machen ‚Krasnojarsk‘ zu einem aufregenden Erlebnis – und das zu Hause im Bürostuhl.“ (deutschlandfunkkultur.de, Martin Thomas Pesl, 12.02.2021)„Eine totale Erfahrung. […] Die 360°-Sicht und Surround-Ton erzeugen Suspense. Das Gras, die muffige Luft in verlassenen Scheunen reichen bis zur eigenen Nasenspitze heran. Die Bilder überlagern sich: Zeiten, Fantasien legen sich wie Vorstellungen über die Szenen – analog zu dem aus monologischen Modulen bestehenden Text.“ (Der Standard / derstandard.at, Margarete Affenzeller, 12./13.02.2021)