NINE BULLETS, Thriller Feature Film, USA 2022

Wir hingen an den Lippen von Game of Thrones Darstellerin Lena Headey (Cersei Lannister) und Sam Worthington (Avatar). Für “9 Bullets” haben wir ADR Cueing gemacht, also die Textstellen, die im Film im Nachhinein aufgenommen werden sortiert und transkribiert.

Cast: Lena Headey (“Cersei Lannister” in Game of Thrones), Dean Scott Valesquez, Sam Worthington (Avatar)
Mix & Sounddesign: Alan Audio Works, Jeffery Alan Jones
Zum IMDB-Eintrag von NINE BULLETS

Mehr zu unserer Arbeit für Filme findest du hier
“9 BULLETS” wird am 22. April in USA veröffentlicht.

Wie klingt die Welt der Insekten? Kleine Welt – ganz groß. Das Geheimnis der Wiese

Für diese Erlebnis Österreich Doku, die sich dem magischen, verborgenen und bedrohten Leben auf den steirischen Naturwiesen widmet, hat unsere Sound Designerin Eli die Wiesenbewohner vertont.

Ausstrahlungstermine:
13.03., 16:28 Uhr auf ORF 2
11. April, 20:15 Uhr auf 3Sat

https://tv.orf.at/program/orf2/erlebnisoe420.html


REGIE: Waltraud Paschinger
KAMERA: Franz Posch
PRODUKTION: Ursula Merzeder
SCHNITT: Lukas Kogler
TONSCHNITT und GERÄUSCHE: Eli Frauscher
TONMISCHUNG: Christopher Frank

Seenotrettung im Mittelmeer: “Nördlich von Libyen – Dariush und Antje”

Für die Dokumentation von Regisseurin Luise Müller durften wir die Audio-Postproduktion übernehmen, und Editing, Sound Design und die Mischung in der Klangkulisse produzieren.
Gemeinsam mit Luise Müller arbeiteten wir an einem Klangnarrativ aus Wasser und Schiffsgeräuschen, um die gefühlvolle Geschichte rund um die zwei Hamburger Seenotretter*innen Dariush und Antje zu unterstützen.

Im Gartenbaukino in Wien haben wir gemeinsam den Preview der einstündigen Dokumentation gefeiert.

Stadt Wien – Kampagne “Halt! Zu mir”

Ein sprechender Würfel für die Stadt Wien – Klangkulisse inside.

Für die Kampagne gegen Gewalt an Frauen haben wir Geschichten vertont, die Awareness für dieses Thema schaffen sollen. Die Geschichten waren zu hören, sobald man sich dem Würfel genähert hat. Somit haben wir einen sprechenden Wüfel gestaltet. Dies ist eine Auftragsarbeit für die Agentur Constant Evolution in Kooperation mit Ulrich Dertschei.

Der Würfel wurde zunächst im Rathaus Wien ausgestellt, im Anschluß konnte man ihn am Platz der Menschenrechte sehen und hören.

Weitere Informationen:

wien.gv.at/gewaltschutz

https://www.leadersnet.at/news/54450,halt-zu-mir-uniquefessler-entwickelt-kampagne-gegen-gewalt.html

Nestroy-Preis für VR-Produktion Krasnojarsk

Tom Feichtingers 360°-Inszenierung von „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“ gewann am 21. November im Theater an der Wien den Nestroy-Theaterpreis 2021 in der Kategorie „Corona Spezialpreis“.
Set-Ton, Sounddesign und 3D-Audio-Mix stammen dabei von unser Sound Designerin Eli Frauscher.

Nestroy-Preis 2021: Krasnojarsk

Jurybegründung:
Das Theaterstück „Krasnojarsk“ spielt auf einer Welt, die nach einer globalen Naturkatastrophe beinahe menschenleer ist. Ein einsamer Anthropologe, der auf der Suche nach Überlebenden ist, trifft auf eine Frau; um nicht den Verstand zu verlieren, lesen die beiden einander Lebensgeschichten vor. Für das Schauspielhaus Graz hat Regisseur Tom Feichtiger das dystopische Drama von Johan Harstad als 360°-Film inszeniert – und unter den verschiedenen Theater-Substituten, die während der Covid-bedingten Lockdowns auf den Markt gekommen sind, war das eines der überzeugendsten. Erstens kam das Theater in diesem Fall nicht via Internetleitung und Computerbildschirm zum Publikum, sondern in Form einer VR-Brille, die per Fahrradbotendienst zugestellt wurde. Zweitens wirkte der so konsumierte Film viel räumlicher, konzentrierter und ja: theatraler als herkömmliches Streaming via Bildschirm.
Wolfgang Kralicek

(Un)sichtbare Geschichte. Ein Hörspaziergang durch Graz

Mit viel Liebe wurde dieser binaurale Hörspaziergang durch Graz technisch und künstlerisch von Eli umgesetzt.

TEXT UND REGIE Sebastian Klinser
TEXT UND RECHERCHEARBEIT Katrin Brehm
WEBSITEPROGRAMMIERUNG Frederick Klinser
DRAMATURGIE Elisabeth Tropper

„(Un)sichtbare Geschichte‘ führt auf vertrauten Wegen, aber einer ganz neuen Hör-Ebene, durch die Grazer Innenstadt. Ein Smartphone in der Hand und Kopfhörer im Ohr reichen aus, dass sich da plötzlich eine ganz neue Ebene in der Wahrnehmung auftut auf den schon so oft abgegangen Wegen in der Grazer Innenstadt.“ (Kleine Zeitung / kleinezeitung.at, Nina Müller, 26./27.06.2021)

„‚Beginnend beim Schauspielhaus schlendert man im eigenen Tempo durch Stadtpark und Altstadt, begleitet nicht nur von der Stimme der Erzählerin, sondern auch von lässiger Musik, anderen Stimmen sowie vielfältigen Klängen und Geräuschen, die einen vollkommen in die Erfahrung eintauchen lassen – Die binauralen Aufnahmen hören sich dabei so echt an, dass man mitunter die Kopfhörer herausnehmen möchte, um sicherzugehen, dass nicht wirklich jemand hinter einem ruft.



Der Bau

“Der Bau” von Franz Kafka ist eine virtuelle Reise durch das Schauspielhaus Graz – und war am Set und im Studio eine dreidimensionale Sounddesign-Spielwiese.

Premiere: 28. Mai 2021

MIT Florian Köhler
REGIE Elena Bakirova
BILDGESTALTUNG/SCHNITT Markus Zizenbacher 
AUSSTATTUNG Tanja Kramberger
DRAMATURGIE Elisabeth Tropper

schauspielhaus-graz.buehnen-graz.com/play-detail/der-bau/

„Der VR-Brille sei Dank: Die Franz-Kafka-Erzählung ‚Der Bau‘ führt als famose virtuelle Vorstellung durch das Innere des Schauspielhaus Graz – und gestattet es doch jedem Besucher, bei sich daheim zu bleiben. […] Donnernder Applaus allen Beteiligten.“ (Der Standard / www.derstandard.at, Ronald Pohl, 29.05.2021)

„Virtual-Reality-Brille sei dank, wird Florian Köhler mit Rundumblick durch Orte im Schauspielhaus begleitet, die für gewöhnlich verborgen bleiben. Versteckte Gänge, die stolze Drehbühne, unbenutzte Requisiten. Virtuell wird man zum lautlosen Eindringling in diesem Dachsbau eines Neurotikers. Die VR-Brille wird zum Verstärker des Wahns, zugleich zügelt die Ungreifbarkeit von Kafkas Sprache die Empathie. Am Ende der Regiearbeit von Elena Bakirova bleibt man alleine, das Klatschen verklingt ungehört. Näher kann man Kafkas Prosafigur nicht kommen.“ (Kleine Zeitung, Daniel Hadler, 30.05.2021)